Mehr Meer: auf Kurs zum Glück

315° - Wach bleiben, auf Kurs halten, Ziel erreichen


 

"Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen."Matthias Claudius

 

Kennst Du das Buch oder den Film „Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“?

Uns, Torgit und Marc, hat das Buch animiert auf Reise zu gehen. Hector, unser T5 California hat inzwischen ein neues Zuhause gefunden. Wir warten nun auf Spector, einen T6.1 SpaceCamper. Zusammen wollen wieder um die Häuser zu ziehen. Unser neues Zuhause, Home on Wheels, Geborgenheit... - Home is where you park it.

Unsere Reise sollte eine Suche nach dem Glück werden.  - Haben wir es gefunden? - Hier könnt ihr es erfahren.

 

Unser Motto war: „Mehr Meer. - Unser Kurs: Von Köln 315° Nord-West, bis zur Küste und ab dort gen Süden. Immer das Meer zur Rechten“. Nun wagen wir Plan B in einem modernen Planwagen - Wir nennen das planBwagen.

 

 

 

Niederlande, Belgien, Normandie, Bretagne, Bilbao und Stück für Stück um die Iberische Halbinsel.

Soviel zum Plan. - Doch was ist daraus geworden?

 

Dieser Blog dient dazu unsere Eindrücke und Gedanken, auf der Suche nach Glück zu verarbeiten und zu teilen.

Ihr habt Tipps für uns? Naturcampingplätze, Sehenswürdigkeiten usw. „You are welcome“

 

 


 

Ihr seid selber GLÜCKsucher oder wagt euren Plan B? – Dann freuen wir uns über einen Austausch und sagen schon vorab Danke! 

 

Warum wir diesen Blog schreiben? - Ganz einfach, Hape hat uns mit seinem Buch "Ich bin dann mal weg" dazu inspiriert, den Jakobsweg auf unsere Tourliste zu nehmen.  - Selima Taibi "Mogli" und  Felix Starck haben uns mit ihrem Film "Expedition Happiness" für das Leben im Bus begeistert. Ein amerikanischer Schulbus wäre ein Traum, doch auf europäischen Land- und Dorfstraßen? Besser nicht.

 

Vielleicht inspirieren wir am Ende ja Dich oder sonst Jemand. - Und wenn es nur deshalb ist, weil er meint, wenn die alten Schachteln das können... - So oder so ist dieser Blog unser Tagebuch auf unserer Reise. 

 

Darüber hinaus habe ich, Marc für diesen Traum eine Berufung aufgegeben. - Um eine Neue zu finden?

 

"Wir werden sehen, sprach der Blinde."

 


Wer den Blog verfolgt konnte uns durch die Niederlande 🇳🇱, Belgien 🇧🇪, Frankreich 🇫🇷, Spanien 🇪🇸 , Portugal 🇵🇹und wieder Spanien 🇪🇸, Frankreich 🇫🇷, zurück nach Deutschland 🇩🇪, begleiten. Unser Ziel war es möglichst dicht an der Küste entlang zu fahren.  - Klar gab es die ein oder andere Abweichung.  An der ein oder anderen Stelle haben wir uns ein wenig treiben lassen. Danach ging es wieder auf Kurs. - Doch schon planen wir die nächste Tour. Lasst Euch überraschen.

 

Wer diese Seite empfiehlt, bekommt...

 

einen nagelneuen Mercedes, Porsche, AUDI, Tesla, eine HarleyDavidson, ein E-Bike,

das neue iPhone, iPad, Sex & Geld, einen Heiligenschein, Ruhm, Prestige. 

Alle Deine Träume werden wahr!

Wer nicht, kommt in die Hölle, ist kein Gutmensch und soll sich schämen.

  

...so oder so ähnlich heißt es doch immer.

 

Glaubst Du das? - Dies alles bekommt ihr nicht, versprochen!

Doch die gute Nachricht ist, ihr könnt uns hier oder auf Facebook dennoch teilen. - Warum Ihr das tun solltet? – Sicherlich gibt es unter Euren Freunden jemanden, dem sie gefällt. Dem tut ihr dann einen Gefallen und on Top, bekommt ihr mein Lächeln, meine Freude, mein GLÜCK. Und dies ist angeblich das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt. – TRUE, no Fake. ;-) Danke!

 

 

PS: Hier findest Du uns auf 


Schau doch mal vorbei...

Bleibt auf Kurs – abseits des Alltags


Um die iberische Halbinsel und zurück

Den Haag Riesenrad mit Meer und Surfer, Start der Europareise, Glücksmuskel

Kroatien - Die Generalprobe

Krka Wasserfälle, September, 2019


Packliste - Was passt in einen Bulli?

180 Tage auf Tour. Die Packliste wurde mit der Zeit immer länger:

 

Fakt ist, dass wir es niemals für möglich gehalten hätten, was man angeblich so alles benötigt.

Wir sind gespannt wie nachhaltig der ein oder andere Tipp am Ende der Tour war.

 

Hier findet Ihr unsere Packliste und viele weitere Tipps & Tricks.

voll gepackte Heckansicht, weißer VW T5, California, Startbild für Packliste

Torgit Häusgen, am Meer, Stand, Wellen, glücklich , Vorfreude auf Reise
Torgit Häusgen - "Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr"
Butch: BULLI DNA, voll ausgereift, öko - logisch.
Butch: BULLI DNA, voll ausgereift, öko - logisch.
Marc Häusgen glücklich am Meer, Strand, Wellen, OKAL
Marc Häusgen - "Einsteigen statt Aussteigen - Einfach mal Plan B wagen"

Da simmer...

Torgit

Hi, mein Name ist Torgit. Ich bin der brave ‚Zahlen, Daten, Fakten’ Teil der Häusgens, der an einer roten Ampel stehen bleibt. Jahrgang 1969.

 

Ich komme aus Bonn, bin 2013 zu Marc nach Köln gezogen und habe dort gelernt, dass diese beiden Städte trotz Ihrer Nähe unterschiedlicher nicht sein können. 

 

Im kleinen, bürgerlichen Bonn hält man sich an Regeln, in Köln gilt das Kölsche Grundgesetz ,Et kütt wie et kütt’ und ‚Et hätt noch emmer joot jejange‘. Mein Motto ist ‚Leben und leben lassen’.

 

In meinem 1. Leben war ich Vermessungsingenieurin, bis ich 2011 ein bisschen krank wurde und das Glück hatte, dass mein Amt mich 2014 dienstunfähig in den Ruhestand schickte.

 

Marc und ich haben uns 2012 kennen und lieben gelernt, 2016 haben wir dann geheiratet.

 

Ich habe vor vielen Jahren das (Rund)Reisen für mich entdeckt: Kuba, Sri Lanka, Malediven, Washington oder auch nur mal kurz nach München, Berlin und immer wieder gerne an die Ostsee. Ich liebe die Natur. Mehr Meer ist mein Mantra. Wobei, „wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr“.

Butch

 

„Darf ich mich vorstellen?

Hector, T5, California, Edition,

Baujahr 2011, Geburtsort: Wolfsburg...“

 

So fing der Text meiner „Urlaubsvertretung“ an.

Bei mir müsste stehen „was lange währt, wird richtig gut“.  - Ganz sicher nicht „darf ich mich vorstellen“.

 

Wie schrieb Hector? – „...Es kann nur eine No.1 geben...“ – Richtig, das bin ich. - Weder Hector, noch Spector, sondern Butch. - Butch wie butcher, nur mit nem dicken B. -

 

Als an Hector noch keiner dachte, war ich schon Plan B. - Plan A war das große Rad zu drehen und für nebenher einen Cali zu kaufen. - Doch dann liefen Torgit und Marc, auf der Caravan Messe in Düsseldorf auf den SpaceCamper Stand. - Schon war Plan A vergessen. Das war September 2018. - Gut Ding will Weile haben. - Bin ja nicht irgendein Bulli von der Stange, sondern ein waschechter SpaceCamper.

 

Natürlich mit BULLI DNA, voll ausgereift.

Da der T6 das Facelift vom T5 ist, bin ich das Facelift vom Facelift, ein T6.1. - Baujahr 2020, ihr wisst schon, die goldenen Zwanziger. - Geburtsort Wolfsburg, aufgewachsen in Darmstadt. - Bereit um ausgewildert zu werden.

 

Habe ein bulliges Herz mit 198 PS, 7-Gang-DSG und 4MOTION, neudeutsch für Syncro. - Doch ich möchte Euch nicht mit Details langweilen. - Wobei ich schon stolz darauf bin, dass ich die Abgasnorm: Euro 6d TEMP- EVAP „Evaporative Emission“ -ISC „In-Service-Conformity-Tests“ erfülle. So ganz im realen Leben, nix Prüfstand. -  Klugscheißermodus off.

 

Weil ich so ein netter Kerl bin, bekomme ich auch eine eigene Kategorie. - Wenn ihr also mehr über mich wissen wollt, solltet ihr mal hier schauen.

Marc

„Vielleicht werde ich alt, vielleicht werde ich grau, aber nie, nie werde ich erwachsen“

 

Alt bin ich, grau bin ich auch, doch erwachsen? Wie sieht es damit aus?

 

Als junger Bursche, war ich Mitglied der Deutschen Freischar, einem Bund der Wandervögel und Pfadfinder.

Diese Jungenschaft prägte nicht nur meinen Freigeist, die Liebe zur Natur, stärkte meinen Pazifismus und lehrte mich, meine Heimat zu lieben (heute nenn ich das Patriot sein) ohne eine politische Gesinnung damit zu verbinden.

 

Aber vor allem lernte ich reisen und wandern. Wir nannten es auf „Große Fahrt“ gehen. Immer dabei der Affe, ein alter, Schweizer Armeerucksack. Man reiste mit kleinem Gepäck. Trinkhorn, Feldflasche, ein Deckenschlafsack. Der einzige Luxus, ein Schafsfell.*

 

Ich hatte mir vorgenommen, dass die Welt zu erkunden, ein fester Bestandteil meines Lebens ist. - Doch wie heißt es so schön: „Leben ist das, was passiert, während man anderes plant.“

 

Mein Freigeist führte mich in die Selbständigkeit. Schnell lernte ich selbst und ständig. Zuerst als Verkäufer, dann als Verkaufsleiter eines renommierten Fertighauskonzernes.

 

Urlaub und Reisen rutschte schnell in den Hintergrund. Die Welt lernte ich mehr durch Incentive Reisen kennen, als durch Urlaube.

 

Dann trat Torgit in mein Leben. Diese weckte wieder die Sehnsucht, auf Reisen zu gehen. - Wir entdeckten Bali, Thailand, Kambodscha, Vietnam, die USA. Parallel beschäftigte ich mich beruflich mehr und mehr mit dem Thema Nachhaltigkeit. Fernreisen und Flüge wollen wir deshalb einschränken, lieber die Heimat und Europa erkunden.

 

Und noch etwas hatte sich verändert. Mein Ziel als Verkaufsleiter war es immer, ein Team aufzubauen und aus diesem Team Führungskräfte hervor zu bringen, die meine Aufgabe übernehmen. Ich habe immer gesagt, ich habe dann alles richtig gemacht, wenn man mich nicht nur ersetzen kann, sondern die Nachfolger die Aufgabe noch besser erledigen. Was ich nicht wollte, war es, bis zum letzten Tag um meinen Job zu kämpfen. Ein älterer Kollege von mir, in vielen Dingen mein Vorbild, hatte einen anderen Plan. „Mit 65 fahre ich mit meinem Winnebago durch die Westküste der USA runter“ – So viel zum Plan, losgefahren ist er nie.

 

Wir, ich wollte/n lieber im hier und jetzt leben. Torgit und ich haben uns ein Versprechen gegeben. Ich will ihr die Welt zu Füßen legen und Sie mich mit auf Reise nehmen. Welt und Reise zieren die Innenseite unserer Ringe.

 

Langsam keimte ein Plan. Mit dem Bulli auf Tour gehen, so wie es einige unsere Freunde machen. Wir schauten uns um. Bald war klar es soll und wird ein SpaceCamper. Bestellt ist er, doch Manufakturen haben Lieferzeiten und da kommt noch ein Modelwechsel, mit schadstoffärmerem Motor.

 

Doch der „Nachwuchs“ war bereit. - Zeit loszulassen?  Doch manchmal ist es schwerer als man denkt. Besitzstandswahrung war mein Thema. Dann kam das Signal aus unerwarteter Richtung. Im Gespräch mit einer guten Freundin und Vertrauten hieß es „Du denkst immer nur daran, auf was du verzichten musst, statt daran zu denken, was du gewinnst“. „Woher kommt diese Weisheit?“ war meine Frage.  – Von Deinem Bruder war die Antwort. – Letztendlich waren es diese Worte meines Bruder, die mich bewogen haben, eine achtzehnjährige Kooperation zu kündigen, zwei meiner Standortleiter für meine Nachfolge zu empfehlen, uns spontan einen T5 zu kaufen, wochenlang nach Ausrüstung zu recherchieren und nun? Nun sind wir unterwegs.

 

Doch dies alles wäre nicht möglich gewesen ohne Torgit, meine Frau, die mich in all dem unterstützt. Das Beste was mir je passiert ist.

 

 *Apropos Schaffell, mit jenseits der 50 darf es ein wenig mehr Luxus sein. Leichtes Gepäck, nein, es darf schon ein wenig mehr sein. - Gegen Glamping bin ich gar nicht so abgeneigt. Wenn man es Zuhause schön hat, möchte man unterwegs nicht immer verzichten. - Doch eines ist geblieben, das Schafsfell, äähh, die Schafsfelle. 

 

PS: Da ich den schriftlichen Teil des Blog übernehme, (Torgit ist mein verlässliches Backoffice und kontrolliert alle Zahlen, Daten, Fakten) kommt es dazu, dass ich auch manchmal meine Eindrücke schildere. Ich werde dann versuchen von wir auf ich zu wechseln. 

 


Torgit Häusgen glücklich, mit buddhistischem Mönch, bhikkhu, bhikshu
weißer VW T5, California, an Steilküste der Normandie
Marc Häusgen als Pfadfinder, Deutsche Freischar, bündische Jugend

 

Was es sonst noch über uns zu wissen gilt? - An der Länge der Beiträge zeigt sich sicherlich schon wer der extrovertierte Part in unserer Partnerschaft ist. Marc geht nach vorn und Torgit sichert ihn ab. Es sind sowohl die Gegensätze, als auch die Gemeinsamkeiten, die uns vereinen. Torgit würde Marc als aktiven aber ruhenden Vulkan bezeichnen. Man kann sich an seiner Seite sicher fühlen und sich an ihm erwärmen. Marc gefällt das Bildnis des Vulkans, auch er würde Torgit als solchen beschreiben, doch als einen, der erst einmal darüber nachdenkt, ob er ausbricht, um es dann, plötzlich und unerwartet zu tun. - Unsere Gemeinsamkeiten? Wir wollen nicht zu viel erzählen, doch Essen , Essen macht glücklich!