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Tag No. 10 - Durchfahrt verboten - Le Mont-Saint-Michel

 

Heute geht es zurück nach Le Mont-Saint-Michel. Die Parkplatzanlage mit Bustransfer lassen wir links liegen und starten lieber per Mountainbike in der 48 Route de la Rive Ardevon, 50170 Pontorson. Von hier aus hat man zwar keine Mountains, aber dafür einen fantastischen Blick auf Le Mont-Saint-Michel.  Ab hier könnt ihr direkt über einen Schleichweg, abseits des Touristenstroms starten. Es geht über Feldwege und riesige Schafskoppeln. Kurz vor der Brücke trifft man wieder auf den Hauptweg. Das Städtchen selber ist nicht nur schön, sondern auch ziemlich überlaufen. Der Touristenstrom quetscht sich, direkt nach dem Stadttor an Touriläden vorbei. Schon die erste Gasse scheint eine Lüge aufzudecken. Ob die wohl engste Gasse der Welt wirklich auf KRK in Kroatien liegt? Wir wissen es nicht. Zufällig biegen wir dann in die zweite Gasse zur linken Seite ein. - Ab hier ist die Stadt wie ausgewechselt. Wir steigen ganz allein, über verschlungene Pfade, mit tollem Blick über die Lagune und die Dächer der Stadt, hoch zur ehemaligen Benediktiner-Abtei. Auf dem Weg dorthin treffen wir auf eine Möwe. Geht es nur mir so oder gibt es da wirklich eine Möwe, mit dem Stolz eines Adlers. Die Möwe Jonathan?

  

 

Wie wir gekommen sind, so geht es zurück. In Les Mares, halten wir am Restaurant La Gourmandise, um Muscheln zu essen. 

Sicherlich sollte man in der Bretagne Muscheln essen. Unsere sind sicherlich auch vorzüglich, doch wir finden, das ist „Zankerei“ für wenig Inhalt. – Schon sind wir wieder auf der Straße oder auf Feldwegen. Durchfahrt verboten? Wir halten uns an die Regeln, zumindest beim Schild auf dem Foto. - Roz-sur-Couesnon, Saint-Marcan. Bei Cherrueix geht es wieder parallel zum Meer, Le Vivier-sur-Mer, Saint-Benoît-des-Ondes, bis zum Hafen von Cancale. Es herrscht Ebbe und die Boote liegen auf Grund. Ein friedliches Bild, Zeit für die erste Zigarre auf dieser Tour. Dazu ein Glas Caol Ila. Ab jetzt darf Torgit weiterfahren. Doch wir haben es nicht mehr weit. Auf dem Camping Grouin, am La Pointe du Grouin schlagen wir unsere Schlafstelle, mit Blick auf die felsige Küste, auf. 

 

*Erkenntnis des Tages: Man muss nicht immer gegen den Strom schwimmen, man darf auch ruhig mal links abbiegen. 

 

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