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Tag No. 140 Deutsch-Französischer Tag

 

Wir haben uns ja bereits in der Vergangenheit angewöhnt auch ein wenig auf Tagesthemen einzugehen. - Heute ist der Jahrestag des Élysée-Vertrages. Was war das noch mal? - Doch erst mal schalten wir zum Wetter...

 

 

Heute Morgen werden wir schon früh durch den prasselnden Regen auf unserem Dach geweckt. Zuerst versuchen wir ihn zu überhören, doch spätestens, als er in einen Hagelschauer übergeht, ist dies nicht mehr möglich. - Plötzlich sehen wir auch noch Blitze, welche sofort durch Donnerschläge gefolgt werden. - So langsam wird es ungemütlich.

 

Nun hat es also auch uns erwischt. Das Schied-Wetter ist da. Der Himmel öffnet seine Schleusen. Ich schaue nochmals auf die Blitze, welche sofort durch Donnerschläge gefolgt werden. Das hört sich verdammt nah an.

 

Ich schaue nochmals auf den Wetterbericht. Sollte ich mich so verlesen haben? Nein, hier steht es eindeutig, Regenwahrscheinlichkeit lediglich 5 %. Doch was ist das dann da draußen?

 

Irgendwann wird es auch Torgit zu viel. Sie will dann doch mal duschen gehen. So wird über dem Surf Poncho noch ein Regen Poncho angelegt. - Doch erst in dem Moment, in dem sie die Schiebetür öffnet, entsteht Panik. Wir stehen in einem kleinen See. Wo sind unsere Flip Flops? Diese sind auf Wanderschaft gegangen, äähh geschwommen. 

 

Heldenhaft springe ich hinaus ins kühle Nass. Zuerst finden wir sie nicht. Die Schuldfrage ist schnell geklärt, ich trage die Verantwortung. Doch schon bald entdeckt Torgit meine und ich ihre Flip Flops. - Wir sind halt doch ein eingespieltes Team. So waten wir dann in Richtung der Duschen. Der gesamte Weg steht etwa 20 cm tief unter Wasser. 

 

Die braune Brühe ist eiskalt, doch am Ende stellt sich heraus, die Dusche stehen ein wenig höher . So stehen wir wenigstens unter der Dusche nicht auch noch im kaltem Wasser. 

 

Wer von Euch ist als Kind immer in die größten Pfützen gesprungen? Ich auch! - Deshalb macht es mir auch heute Spaß. Während sich die meisten in ihren Fahrzeugen verbarrikadiert haben, habe ich meine Freude und singe vor mich hin...

 

"I'm singin' in the rain

Just singin' in the rain

What a glorious feeling

I'm happy again"

Homage an Gene Kelly

 

Wenn dies alles wäre, könnten wir uns ja glücklich schätzen. Tun wir auch, obwohl nun auch noch unser Wasserhahn im Bulli streikt. Wieder einmal stelle ich fest, wie nützlich Bulli Foren sein können. Zu mindestens haben wir nun die Ursache gefunden. An der Beseitigung arbeiten wir noch.

 

So nutzen wir den heutigen Tag, um zumindest in Hector Klarschiff zu machen. Und das alles in der Hoffnung, dass wir nicht auf große Fahrt gehen. Bei einem Boot wünscht man sich ja Wasser unterm Kiel, doch bei Hector verzichten wir gern gerne darauf.

 

Doch wie war das nun mit dem Élysée-Vertrage?

 

War das nicht der Vertrag, der aus Erbfeinden Erbfreunde macht? Auf jeden Fall hat unser guter, alter Kölner Bürgermeister Konrad Adenauer, seinen Beitrag zu diesem Friedensvertrag geleistet. Das muss man als Wahlkölner ja mal erwähnen. Die Deutschen stellten ihm eine Präambel voran. Hierin wird auch auf die Bindungen Deutschlands an die USA, sowie die Bemühen um eine Aufnahme Großbritanniens in die EWG eingegangen. Was unsere englischen Freunde davon heute wohl halten? - Fakt ist uns bescherte der Vertrag als Erbe eine Zeit des Friedens, die zumindest bis heute anhält. Sicherlich ein guter Grund, an den neuen Anfang zurück zu denken.  

 

"Man darf niemals 'zu spät' sagen. Auch in der Politik ist es niemals zu spät.

Es ist immer Zeit für einen neuen Anfang." - Konrad Adenauer

  

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