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Fahrzeugsicherheit & Diebstahlschutz

Mit Autodiebstählen ist es wie mit dem Wetter, da gibt es ja auch die reale und die gefühlte Temperatur.  Wie aus dem Diebstahlsreport des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)* hervorgeht, sinkt die Diebstahlrate, zuletzt sogar auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. - Doch der wirtschaftliche Schaden für die Beklauten stieg. - Hinzu kommt, dass auch Langfinger den Bulli lieben. Wer kennt nicht die Posts, welche sich der Fahndung des verschwundenen Bullis widmen. Im Falle eines VW California, SpaceCamper, Terracamper & Co. wird ja nicht nur ein Auto geklaut, der Bulli ist ja oft viel, viel mehr, Freiheit, Zuhause ... Eine Freiheit, auf die man oft sehr lange warten musste. 

 

Also was tun, wenn das mulmige Gefühl bleibt? Deshalb eines vorweg, uns ist durchaus bewusst, dass es keinen 100% Schutz gibt. Doch sicherlich macht es Sinn, Dieben durch mehrere Hürden das Leben schwer zu machen. Denn Zeit scheuen Diebe sicherlich am meisten. - Doch die wichtigste Hürde bleibt sicherlich das Bauchgefühl. - Wir überlegen uns bewusst, ob und wo wir unser Auto parken. Bei Touren in größere Städte, parken wir den Bulli lieber auf dem Campingplatz und fahren mit den Rädern, den Öffentlichen, Uber oder Taxi in die Stadt. - Einfach entspannter. - Und vor dem ein oder anderen Supermarkt entscheiden wir spontan, ob jemand am oder im Bulli bleibt. Denn auch eine zerdepperte Scheibe kostet Geld und Nerven. Auch beim Check-in auf einen Campingplatz bleibt einer beim Bulli. 

 

Hinzu kommen Basics: Die Sicht ins Fahrzeug erschweren, Handykabel so legen, dass ersichtlich ist, dass kein Gerät dran hängt. Unsere Macbook verstauen wir zur Zeit hinten im Dach. Denn bei unserem California Ocean muss die Zündung laufen, um das Dach hoch zu fahren. - Leider ein Feature, was es beim Spacecamper nicht mehr geben wird. Dafür geht das Öffnen des Daches dann schneller und ohne Strom. Zu guter Letzt haben wir für den Fall der Fälle eine zweite Brieftasche im Bulli "versteckt". - Darin sind abgelaufene Kreditkarten, sowie ein wenig Geld. - Ob das hilft? Wir wissen es nicht, doch schaden kann es auch nicht. 

 

"Kennt ihr das mulmige Gefühl, wenn euer zweites Zuhause allein in der Dunkelheit steht?" 

 

So fängt ein Werbevideo von Stüven KFZ Alarm an. - Nach diesem Video war klar, wir wollen mehr Sicherheit. 

 

Hinzu kommt, dass man auf Reisen ja nicht jede größere Stadt auslassen möchte. 

 

Werkseitig verbaute Sicherheitssysteme scheinen keinen effektiven Schutz mehr zu bieten, da auch Ganoven mehr und mehr aufrüsten. Funkschlüssel-Hacking scheint  alltäglich zu werden. 

 

 

Stüven KFZ Alarm wirbt damit, dass seit mehr als 30 Jahren noch kein Kunde von STÜVEN KFZ Alarm einen Diebstahl oder Einbruch hätte hinnehmen müssen. - Keine Ahnung, ob das stimmt, doch uns hat es überzeugt.

 

Wir wollen unser Hab und Gut entsprechend schützen. Deshalb haben wir uns eine Vodafone Automotive COBRA Alarmanlage, samt elektrischer Wegfahrsperre, GPS Ortung, Fahrer-identifikation, durch eine DriverCard, sowie Funksirenen mit integrierter Notstromversorgung  einbauen lassen. 

 

 

Zusätzlich kann in "kritischen" Situationen der Alarm von innen per Handsender ausgelöst werden. - Bewusst haben wir uns gegen Aufkleber des Herstellers entschieden, und lieber die des Marktbegleiters, samt Lichtdiode gewählt. 


Die elektronische-  haben wir noch um eine mechanische Wegfahrsperre des russischen Herstellers Garant Blok ergänzt. 

 

Das Schloss blockiert die Lenkwelle des Fahrzeugs über einen fest an der Lenkwelle angebrachten Schlitten und einen mehrfach gehärteten Bolzen, der in den Schlitten eingesetzt ist. So kann bei eingeführtem Bolzen die Lenkung nicht mehr betätigt werden. Und wer kennt sich besser mit Autodiebstahl aus, als die Jungs in Moskau? 

 

Uns hat zumindest dieses Video überzeugt:

 

Kleiner Nachteil des Systems, es wird nicht nach Deutschland geliefert. Doch die Lieferung innerhalb Moskaus in ein Hotel deiner Wahl, erfolgt ohne zusätzliche Gebühren. Für umgerechnet ca. 135,- € eine höchst effektive Sicherung, die einen Dieb zumindest einige Minuten behindert. Fraglich, ob er sich dann nicht ein leichteres Opfer sucht?


 

Sobald wir auf den SpaceCamper umsteigen, wollen wir noch einen Schritt weiter gehen. - Spector soll zusätzlich zu diesen Maßnahmen sowohl eine Bear-Lock Gangschaltungssperre, als auch eine OBD-Sperre erhalten. Eine solche Gangschaltungssperre blockiert das Schaltgetriebe in der Parkposition. Andere Gänge bzw. Wählstufen zum Losfahren können nicht eingelegt werden. Das Bear-Lock wird fest unter bzw. hinter der Mittelkonsole mittels Abreiß-Schrauben bzw. -Muttern an vorhandenen Punkten der Karosserie befestigt, sodass Änderungen am Fahrzeug selbst nicht vorgenommen werden müssen. Details hierzu folgen. 

 

Und wenn wir frei campen, liegt unsere LEDLENSER X21R Taschenlampe immer griffbereit. Mit  5000 Lumen ist die Lampe nicht nur extrem hell, sondern erzeugt auf Wunsch Strobe Lichtblitze mit Blendwirkung. Doch vor allem ist sie robust und liegt mit etwas über 1.300 Gramm gut in der Hand. 🤚 


Sicherheit betrifft auch den Schutz unser Mountainbikes, der SUPs usw.

 

Diesen Gegenstand verdanke ich meinem Freund Micha als Ideengeber, bzw. meinem Bruder Dirk in der Ausführung. 

 

Es gibt unterwegs immer etwas zu befestigen oder anzuschließen. Egal ob es sich um das SUP, die Mountainbikes oder den Hund handelt. Woran mache ich Selbige fest? - Mit dieser Platte ganz einfach. Mit einem der Reifen auf die Platte fahren und schon ist diese mit ca. 750 Kilogramm belastet. Die zieht dann keiner so schnell weg. Auch das Übergepäck erfüllt endlich mal einen Sinn. - Das Ganze dann kombiniert mit einem guten Kettenschloss, denn sicher ist sicher. - Auch auf dem Fahrradträger selbst, wird unsere Ladung gesichert. Hierzu dient neben einer Kette mit Vorhängeschloss, abschließbare Spanngurte mit Stahlkern. Und damit keiner die Fahrräder einfach, inklusive unseres  Original VW T6 Heckträger auf der Heckklappe klaut, ist dieser durch einen alternativen Schraubsatz gesichert. Die Schrauben sind nur noch durch einen speziellen Schlüssel raus oder rein zu drehen. - Sobald mir hierzu der Link wieder in die Hände fällt, werde ich diesen ergänzen.

 


Doch es gilt nicht nur die großen Räuber zu beachten. - Der Bulli hat noch einen weiteren, natürlichen Feind, ein echtes Raubtier.

 

Deshalb erhält unser Spector, von SpaceCamper, einen elektronische Marderschutz. Hierbei werden Sensoren an Schläuchen und Karosserieteilen montiert. Überall dort wo der Marder sich bei seinen nächtlichen Touren aufhalten könnte. Bei ausgeschalteter Zündung und geschlossener Motorhaube wird eine für Mensch und Tier unschädliche Hochspannung erzeugt. Darüber hinaus wird dem Marder der Zugang erschwert, sodass er nicht zwingend mit den elektrisch geladenen Sensoren in Kontakt kommen muss. Die moderne Elektronik garantiert einen einmalig niedrigen Stromverbrauch. So wird angeblich selbst bei längeren Standzeiten die Autobatterie nicht entladen. – Solange wir hierzu nicht weiter berichten, scheint dies zu funktionieren.

 

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