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Des Königs neue Kleider - Pixeltarn statt pure grey

 

In den Büchern von Harry Potter taucht immer wieder ein magischer Tarnumhang auf. Einfach überziehen und schon ist man unsichtbar.

Wer hat sich nicht schon mal einen solchen Tarnumhang gewünscht? In Wald und Flur hat in Deutschland das sogenannte Jägergrün seinen festen Bestandteil. Die Amis gehen ja bekanntlich immer einen Schritt weiter. Hier ist Tarnbekleidung ein fester Bestandteil der Jagdkultur. Müssen wir immer noch aus traditionellen Gründen, Vorbehalte gegenüber Tarnmustern haben? Ich glaube, man darf sich auch mal als Pazifist wünschen unsichtbar zu sein. Und genau das wollen wir. Wenn wir in der freien Wildbahn stehen, wollen wir Mensch und Tier möglichst wenig irritieren. Und deshalb haben wir uns ein paar Anregungen geholt. Hierbei stießen wir auf eine pixelige Universaltarnung, genannt UCP - Universal Camo Pattern. - Diese gibt es auch in Grautönen. Wir fanden dies weniger militant, als Flecktarn, Camouflage oder Woodland bezeichneten Tarnungen. 

 

Der Zufall wollte es, dass wir auf jemanden stießen, der einen SpaceCamper in einer solchen Tarnung fährt. - Wir trafen uns und waren sofort begeistert. - Danke Kai.

 

Angeblich soll diese Tarnung auch im städtischen Bereich wirken, was ich bezweifeln mag. Doch darum ging es uns ja auch weniger.

 

Ob der Bus dadurch besser aussieht, ist sicherlich, wie vieles Geschmacksache. So ein Projekt dürfte polarisieren. Selbst mein Freund Micha, hat vehement abgeraten. Doch ich kann ja stur sein und halte es diesbezüglich mit Ulrich Erckenbrecht:


 

 "Über Geschmack soll man nur mit jenen streiten, die welchen haben."

 

 

 

Deshalb für Micha noch einmal in mausgrau, bei VW sprich pure grey. - Doch wir sind schon weiter. Unser Pixeltarn wurde individuell nach unseren Wünschen angefertigt. Die Umsetzung als Digitaldruck, Car Wrapping, erfolgte durch das Foliencenter NRW in Haan. Ich hatte mir vorher noch zwei andere Folierer angesehen. Doch am Ende ist es wie meistens eine Bauchsache. Für mich sprach neben der netten Art des Chefs, die jahrzehntelange Erfahrung. - Wir sind auf jeden Fall zufrieden. Ob das Projekt am Ende die gewünschte Wirkung erzielt, wird sich zeigen. Doch dass es wirkt, sehen wir bereits bei den ersten Fotos und Filmaufnahmen. Die Farben werden nicht klar dargestellt. Manchmal wirkt das Auto auf Bildern grün, manchmal violett. Der letzte Versuch? Nein, wir bleiben bei PlanB. Es ist auch weiterhin grau, nicht mehr pure grey, sondern mehr Fifty Shades of Grey.

 

Somit gelangt unser Camperumbau in die letzte Phase. Die Staukisten sind bereits gepackt und verstaut. Dazu berichten wir noch mal separat. - Jetzt fehlt nur noch die Vollendung unserer Wassertanks, sowie der Heckträger. Doch dazu kommen wir erst in der nächsten Woche.  - Zum Schluss noch ein paar Eindrücke  von den einzelnen Phasen der Folierung.

 

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