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Von der Elbe an die Spree

 

Gegen Abend haben sich noch ein paar Freisteher an der Elbe eingefunden. - Alle genießen die letzten Sonnenstrahlen. Auf einer Bank sitzend, werden wir plötzlich mit den Worten angesprochen: "Ihr seid doch planBwagen, oder?" - Wir müssen uns erst einmal an solche Ansprachen gewöhnen. - Sehr nett, sehr sympathisch und uns den"noch" fremd. - Dieser durchaus nette Kontakt ist für uns ein Anlass, einmal darüber nachzudenken welche Informationen wir teilen wollen, wir teilen sollten. Auch diesbezüglich gilt es erst den Weg finden und dann zu erkunden. - Einerseits möchten wir gern Orte, die uns begeistern, teilen. Andererseits wollen wir sie nicht verbrennen. Wir üben halt noch. - Doch es macht halt Freude zu teilen. Wie sagte schon Albert Schweitzer? 

 

„Glück ist das Einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt“

 

So blicken wir noch eine Weile auf die Elbe und lassen den Abend ausklingen. - Als wir am nächsten Morgen aufwachen ist klar, heute wird draußen gefrühstückt. So stehen wir ein paar Minuten später auf dem Anlegesteg, welchen wir heute Morgen ganz für uns allein haben. Zeit für ein wenig "Leibesertüchtigung" - danach frisches Obst, Joghurt, Müsli und Nüsse. Kann der Tag besser beginnen?

 

Erst gegen Mittag brechen wir auf. - Ziel ist Berlin und die Spree. - Doch zuerst halten wir noch einmal beim Abdeckhauben Shop. - Wir sind gespannt, denn wir hatten ein klares Anforderungssystem. Wir wollten zwei Fahrradtaschen, möglichst wind- und wasserfest, UV-beständig, da halt oft draußen. Unsere SUP Tasche von Red-Paddle haben wir gegen einen X-TREMER 150 Liter Packsack von Ortlieb eingetauscht. Dieser bietet uns ausreichend Platz für SUP, Neopren, Flossen & Co. - Top, doch bei 150 Liter ist bei Ortlieb halt Schluss. Und wir suchen Aufbewahrungstaschen, in der unsere Falträder Platz finden und entsprechend geschützt sind. Halt eine Tasche auf Maß. - Zuerst entdeckten wir auf der Homepage Angebote aus robuster LKW Plane. Doch der Shop bietet auch "Vela Bag", eine Art wasserdichter Rucksackstoff als Alternative. Dieser Stoff soll extrem reißfest sein. Vor Ort ist klar, dies ist genau das, was wir suchten. - Als wir unsere Taschen abholen, sind wir begeistert. Die Taschen machen einen verdammt guten Eindruck. - Ob sie auf Dauer die Qualität von Ortlieb erreichen oder übertreffen, müssen sie erst noch beweisen. Doch der erste Eindruck ist top und vor allem sie passen. 

 

Als wir erzählen, dass wir mit einem Bulli auf Tour sind, macht uns der Boss noch auf seine Markisenstoffe aufmerksam. Scheinbar reißen die Originalstoffe häufig ein und müssen deshalb ersetzt werden. Anstelle der sehr "klassischen" Streifenmuster erhält man hier auch diverse Unitöne. Wir hoffen, dass unsere noch lange hält. Doch dann wäre uni auch unsere erste Wahl. Es sei denn, es käme ein Angebot für Pixeltarn. - Er lacht - "bisher hat sich die Nachfrage nach Pixeltarn im Rahmen gehalten." - Wir arbeiten halt noch dran.

 

Am Ende spielen wir die Bloggerkarte aus. Und siehe da, Martin der sehr sympathische Boss hat uns bereits gestalked. Er weiß also, dass wir unser "große" Zukunft als Blogger, noch vor uns haben. Dennoch erhalten wir Vorschusslorbeeren, denn wir bekommen einen Rabattcode für unsere Leser. Falls also jemand von Euch etwas im Shop bestellt, einfach Rabattcode planBwagen-10  in das Bemerkungsfeld eintragen. In der Rechnung werden dann die 10 % abgezogen.

 

PS: Dies ist noch keine Reklame, denn wir verdienen daran Nullkommanichts. - Bitte fragt nebenbei nach "Urban Digital Pattern" - Wer weiß, vielleicht gibt es ja dann irgendwann unseren eigenen Markisen-Stoff. ;-)

 

 

Wir machen uns auf den Weg an die Spree. - "Ich hab noch einen Koffer in Berlin" - dies galt nicht nur für die Dietrich, es gilt auch für mich. Berlin war und ist für mich eine ganz besondere Stadt. - Ab 1991 lebte ich fünfzehn Jahre lang in, bzw. am Rand dieser Stadt. Zu dieser Zeit wollten "alle" nach Berlin, auch ich. Berlin stand für Auf- und Umbruch. Nach dem Mauerfall, war nicht nur meine persönliche, sondern auch Berlins "Sturm und Drangzeit". - Die Stadt an der Spree wandelte sich gerade zum Hotspot der Kultur und Architektur. - Allerorts herrschte eine Art Goldgräberstimmung. - Klaus Wowereit brachte es auf den Punkt "Arm, aber sexy". - Überall entstanden neue Gebäude, Galerien, Clubs. Doch auch im letzten Hinterhofkeller wurde gefeiert. - Berlin schien sich täglich neu zu erfinden. Die Stadt war einzig und gar nicht artig.

 

Hier traf ich auf Freunde, die mich bis heute begleiten. Moni, Uwe, Susanne und Oliver, sowie Sabrina und Jens. Obwohl bei Letzteren das 'und' gar nicht mehr gerechtfertigt ist. Was soll's, einzeln sind sie ebenso wertvoll, wie als Doppelpack. - Deshalb freue ich mich immer wie ein kleiner Junge, wenn es heißt, es geht an die Spree. In den nächsten Tagen steht "Zeit für Freunde" auf unserer Agenda und natürlich auch "Ich fühl' mich gut, ich steh' auf Berlin,Berlin, Berlin..."

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